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Küchenschlacht Tag 4 & Rezept für Köttbullar mit Pilzrahm, Petersilienkartoffeln und Preiselbeerkompott

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich die ersten drei Tage relativ entspannt war, hatte ich vor dem Donnerstag wirklich schon fast Angst. Warum und woran es - so viel verrate ich an dieser Stelle - gescheitert ist? Wir fangen mal ganz von vorne an!

Bereits bei der Rezeptfindung tat ich mir schwer, denn zwei Desserts waren schnell vergeben, sodass ein weiteres Schichtdessert z.B. ausblieb und auch ein normales Küchlein wegfiel. Ihr müsst wissen, ich bin nicht so der Süßesser und wenige Desserts überzeugen mich. Allerdings backe ich sehr gerne, und so überlegten meine Redakteurin und ich uns, einen Minikäsekuchen zu machen, basierend auf dem Rezept, das ich seit Jahren backe und liebe. Noch ein paar Beeren rein - das passt ja immer gut - und fertig war das Dessert. Fehlte noch die passende Hauptspeise. Mir schwirrte von Anfang an im Kopf, dass ich doch Köttbullar machen könnte. Ich fand die Idee ziemlich witzig und originell, und sowas gab es auch noch nicht. Eigentlich wollte ich dieses Gericht dann also am Montag zubereiten, entschied mich aber dagegen, weil der Rehrücken quasi mein Joker war, um sicher die erste Runde zu überstehen, und sonst sowohl in Dessert, als auch in der Hauptspeise Blaubeeren gewesen wären. Ich hatte noch viele andere Gerichte im Kopf, aber letzten Endes sagte ich mir: Sch... drauf! Du machst Köttbullar, das wird schon werden! Glaubt mir, ich würde mich heute anders entscheiden! ;-)

Wie der Dreh ablief, das wisst ihr bereits. Das habe ich recht ausführlich in den ersten drei Teilen beschrieben. Ähnlich lief es auch hier ab, bloß war ich an diesem Tag absolut unentspannt. Ich wusste, wer Juror war und ich kannte die Gerichte der anderen Kandidaten. Mir war also von Anfang an klar: Du wirst heute gehen müssen. Und mit dieser Einstellung bin ich dann auch ins Studio gegangen. An sich lief alles gut und auch zeitlich war ich total im Plan, verlor aber zwischendrin immer mal wieder den Faden. 

ZDF/ Gunnar Nicolaus

Nur was ist schief gelaufen? Ich versuche mal ein wenig aufzuzählen:

1. Die Rezeptwahl. Die Köttbullar würde ich sogar wieder wählen. Ich mag mein Rezept, es ist wirklich lecker und steckt voller Liebe. Allerdings würde ich nie wieder empfehlen, einen Kuchen in der kurzen Zeit zu backen, vor allem keinen Käsekuchen. Zuhause hat es zwar geklappt, aber das war einfach zu risikoreich - und hat in der Sendung dann nicht funktioniert. Dann lieber ein super simples Cremedessert, was aber auf den Punkt abgeschmeckt ist. 

2. Mehr auf mein Bauchgefühl hören. Mario hat mir zwar einige hilfreiche Tipps gegeben und hat mir immer ein sicheres Gefühl vermittelt, allerdings habe ich mich bei der Würzung oft verunsichern lassen. Ich persönlich würze sehr stark und mir schmeckten meine Sachen genau so, aber Mario wollte immer noch ein bisschen mehr. Das hatten Alex und Ali ja dann auch angemerkt. Meine Gerichte waren von der Würze her sehr kräftig, und schon an der oberen Grenze. 

3. Die Beeeren. Preiselbeeren bekam das Team leider keine. Also musste ich mit einer wilden Mischung aus Johannisbeeren, Cranberries und Preiselbeergelee hantieren. Das war kein Problem und das Ergebnis echt lecker. Allerdings waren die Blaubeeren fürs Dessert echt tückisch: Die Dinger waren super wässrig, und kaum aromatisch. Durch die viele Flüssigkeit haben die Beeren meinem Teig die Bindung genommen und er ist geronnen (Nein Ali, der ist NICHT zu heiß gebacken ☺). Hätte ich die Beeren doch bloß vorher gekostet!

4. Der Teller war zu heiß. Ich doofe Nuss habe, weil die Förmchen für den Käsekuchen gut vorgeheizt sein sollten, den Ofen recht heiß eingestellt und den Teller bis zur letzten Sekunde drinnen gelassen. Bei 100 Grad. Und so ist die Soße, die in der Pfanne toll war, auf dem Teller total nachgezogen. 

5. Anrichteweise. Das ist jetzt eher Mäkeln auf hohem Niveau, aber ich war immer so knapp in der Zeit, dass am Ende kein Moment blieb, um sauber anzurichten. Und so schmiss ich z.B. die Kartoffeln mit samt der flüssigen Butter im Eifer des Gefechts auf den Teller. Eine Vermutung, die mir beim Zusehen kam, ist, dass die Soße nicht geronnen war, sondern es nur so aussah, weil die Butter der Kartoffeln sich auf dem Teller mit der Soße vermischte. Und in dieser Vermutung bin ich mir relativ sicher mittlerweile. 

Ich würde sagen, jede Hauptspeise hatte ihre kleinen Fehler: Elas Linsen waren zu hart und zu wenig Soße auf dem Teller, und Lukas Soße trennte sich ebenfalls, sein Hühnchen und Gemüse war recht lange in der Soße, sodass Mario hier immer mal wieder eingreifen musste. Sprich: Die Hauptspeisen waren ähnlich im Niveau. Allerdings war mein Dessert ganz klar misslungen und so bin ich zurecht ausgeschieden. Schade Schokolade!

Gunnar Nicolaus (ZDF)

Fazit: 
Für mich war das Abenteuer an dieser Stelle zu Ende. Lisa, aus der Woche nach uns musste ebenfalls am gleichen Tag gehen, und so konnten wir gemeinsam zurück nach Frankfurt fliegen. Wie man ja mittlerweile sehen konnte, haben in den beiden Wochen jeweils die Jungs das Rennen gemacht! Wahnsinn! Natürlich war ich auch etwas traurig, dass ich ausgeschieden bin. Zu gerne hätte ich selbst in der ChampionsWeek nochmal den Kochlöffel geschwungen, denn die Drehs machen unglaublich viel Spaß. Ich gönne es Lukas aber wirklich, er hat sich top geschlagen. Und dann musste ich im Finale wenigstens auch keine Muscheln machen, denn davor hatte ich wirklich einen kleinen Ekel. Ein schlimmeres Finalgericht hätte es vermutlich nicht geben können. Die wenigen Dinge, die ich nicht so mag, vereint in einem Gericht. Haha. ☺ Ich wünsche Lukas und Joshua wirklich alles Gute für die ChampionsWeek, denn ihre Gegner/innen sind echt taff! Das wird kein Kinderspiel. Aber wie ich die beiden kennen, werden sie mit ihrem Charme und ihrem Elan sicher ganz weit kommen, wenn nicht sogar gewinnen. ☺

Solltet ihr auch mal Lust haben, bei der Sendung teilzunehmen: Ich empfehle es euch, es ist eine grandiose Erfahrung, die euer Leben bereichern wird. 

Nun interessiert mich: Wie hat euch die Woche gefallen?
Laura ♥


Rezept für 2-3 Personen
Köttbullar mit Pilzrahm, Petersilienkartoffeln und Preiselbeerkompott

Für die Köttbullar:
500 g Rinderhackfleisch 
1 Schalotte 
5 EL Paniermehl 
1 Ei 
Piffi-Allkrydda (Schwedisches Gewürz, Alternativ: Kardamom, Piment, Ingwer) 
1 TL Sojasoße 
4 EL Butterschmalz, zum Braten 
Salz, aus der Mühle 
Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle 

Schalotte abziehen und fein hacken. In etwas Butterschmalz glasig anschwitzen. Abkühlen lassen. Paniermehl mit 100 ml Wasser verrühren und 1-2 Minuten quellen lassen. Hackfleisch mit Ei, Salz, Pfeffer, Kardamom, Piment, Ingwer und Sojasauce vermengen. Schalotten und Paniermehl unterkneten. Ca. 20 kleine Fleischbällchen daraus formen und jeweils 3-4 Minuten in Butterschmalz unter Schwenken ausbacken. Dann die Bällchen aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Bratensatz für den Pilzrahm aufbewahren. 

Für den Pilzrahm:
200 g braune Steinchampignons 
2 cl Cognac 
300 ml Rinderfond 
100 ml Sahne 
Piffi Allkrydda (Alternativ: Piment, Kardamom, Ingwer)  
Prise Zucker 
1 Zitrone 
1 Zweig glatte Petersilie 
Salz, aus der Mühle 
Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle
Sojasoße

Champignons putzen, waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Zitrone halbieren, auspressen und den Saft aufbewahren. Die gleich Pfanne wie von den Köttbullar nehmen und die Champignons im restlichen Bratenfett bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie leicht braun werden. Mit Cognac und Rinderfond aufgießen. Sahne hinzugießen und die Sauce einreduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer, Piffi Alkkrydda (online steht Kreuzkümmel, der gehört da NICHT rein, das ist ein Fehler), Zucker, etwas Sojasauce und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Petersilie abbrausen, trockenwedeln, Blättchen abzupfen, fein hacken und unterrühren. Kurz vor dem Servieren die Köttbullar ca. 2 Minuten in der Sauce schwenken. 
Tipp: Nehmt nicht zu viel Sahne! Ich finde die Sauce wird damit zu lieblich, zu mild. Im Rezept bei ZDF stehen 200ml. Ich nehme aber meist nur ca 50ml, aber da müsst ihr schauen, wie es euch schmeckt. Ist die Soße noch zu dünn, könnt ihr sie mit Mehlbutter oder Speisestärke abbinden. 

Für die Petersilienkartoffeln: 
8 kleine Drillinge 
¼ Bund glatte Petersilie 
1 EL Butter, zum Braten 
Salz, aus der Mühle

Drillinge schälen und in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten weich kochen. Herausnehmen und abtropfen lassen. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Kartoffeln darin ca. 1 Minute schwenken. Petersilie abbrausen, trockenwedeln, Blättchen abzupfen, fein hacken und zu den Kartoffeln geben. Mit Salz würzen.

Für das Preiselbeerkompott:
150 g Preiselbeeren (TK) 
2 EL Wildpreiselbeeren (Glas)
30 g Zucker 
1 Zitrone (Saft + Abrieb) 
1 Msp. Zimt 
1 Msp gemahlener Vanillezucker  

Preiselbeeren und Wildpreiselbeeren mit dem Zucker und 25 ml Wasser in einen Topf geben und bei schwacher Hitze ca.10 Minuten köcheln lassen, bis das Kompott eindickt. Mit Zitronensaft und -Abrieb, Zimt und Vanille abschmecken.
Tipp: Was mehr aus der Not geschah, gefiel mir sehr gut: Statt Preiselbeeren eine wilde Beerenmischung aus Preiselbeeren, Cranberries und Johannisbeeren nehmen. Sehr lecker!

ZDF/ Gunnar Nicolaus

Küchenschlacht Tag 1 & Rezept für Rehrücken mit Sellerie-Kartoffelstampf, gebratenen Pilzen und Blaubeerjus

Hallo ihr Lieben,

jetzt ist es raus: Eines meiner großen Projekte im letzten Jahr, neben meinem Auszug und Uniwechsel, war die Teilnahme an der ZDF Show Küchenschlacht. Wahnsinn, war das aufregend! Und weil es so ein prägendes Ereignis für mich war und sicher spannend für einige von euch ist, folgt diese Woche sendungsbegleitend eine kleine Berichterstattung. Wenn ihr fragen habt, antworte ich gerne so ausführlich wie möglich. 

Copyright: ZDF/ Gunnar Nicolaus

Aber: Wie kam ich denn dazu?
Ich habe schon viele Jahre gerne gekocht und war lange Zeit Fan dieser Show. Zum Kochen bin ich gekommen, weil ich bemerkt habe, dass ich keine Zusatzstoffe in Lebensmitteln vertrage und ich daher alles von Grund auf selbst machen muss. Da war ich 15. Das Interesse hatte ich aber irgendwie schon immer. Schon als dreijähriges Kind, da hab ich draußen immer Kochshow mit Matsch, Sand und Pflanzen aus dem Garten gespielt und heimlich in Uromas Küche gekocht - naja, wenn man das so nennen kann! Jedenfalls lag ich irgendwann im Sommer im Bett, konnte nachts nicht schlafen und schaute eine Folge Küchenschlacht. Und da hab ich mich spontan einfach mal beworben. Kurz darauf bekam ich die Zusage und ab da begann ich mich vorzubereiten. Ich sendete Gerichte ein, bereitete mich vor, füllte Castingbögen aus und telefonierte ganz intensiv und oft mit meiner Redakteurin. Im November war es dann auch soweit. Mama hat mich nach Hamburg zur Aufzeichnung begleitet. Bereits beim ersten Frühstück im Hotel habe ich meine erste Mitstreiterin, die Liebe Eva aus Österreich kennen gelernt - und auch gleich ins Herz geschlossen. 


Schon fuhren wir mit dem Shuttle los ins Studio (an dieser Stelle Grüße an Ingo, unseren Fahrer). Auf der Fahrt haben wir uns alle beschnuppert. Als wir ankamen, saßen wir erst beisammen, bekamen eine kurze Einführung und dann ging es auch schon in die Maske und dann nach und nach in die Einzelinterviews. Das hat mir total Spaß gemacht. Im Grunde genommen ist es einfach nur ein kleines Gespräch, bloß, dass noch ein paar Kameras ins Gesicht gehalten werden.


Und dann lernten wir auch endlich Mario kennen. Er begrüßte uns, gab uns noch ein paar Tipps und dann gingen wir zum ersten Mal ins Studio, um unsere Zutaten zu kontrollieren und unsere Kochplätze einzurichten. Der Moment, in dem man das Studio live sieht, ist ziemlich aufregend. Da schaut man die Sendung jahrelang und dann steht man auf einmal mitten drin. Jetzt musste es schnell gehen, denn das Publikum stand zum Einlass bereit. Wir holten uns Glückwünsche von Begleitung, Team und der Parallelgruppe, Mario wünschte uns Toitoitoi und dann liefen wir einzeln ein.

Auf die Töpfe, fertig, los!
War man bis dato noch aufgeregt, dann war die Nervosität spätestens jetzt weg. Dazu bleibt auch keine Zeit. 35 Minuten sind zuhause schon wenig, dann noch in einer fremden Küche, mit all den Kameras und Menschen um einem rum und dann noch dem Moderator, der auch noch ein wenig reden will..puh! Da steht man schon ordentlich unter Adrenalin. Aber es macht Spaß, unglaublich viel Spaß. Und Mario hilft und unterstützt, wo er nur kann. An sich lief auch alles gut, allerdings wurde die Pfanne nicht heiß und so landete das Fleisch erst 15 Minuten vor Ende im Ofen. Demnach war nach hinten hin keine Zeit mehr, um abzuschmecken oder sich Mühe beim anrichten zu geben. Und hingefallen (ich habe mein Wasserglas runtergeworfen und bin darin ausgerutscht) bin ich auch noch, was man aber zum Glück nicht sieht...puh! :-)

Die Kritik:
Die Kritik war einfach fabelhaft. Ich wusste, dass ich ganz gut kochen kann, aber mit solch einem Lob hab ich nicht gerechnet. Seht es euch unbedingt an! Das war natürlich mein Highlight des Tages.

Copyright: ZDF/ Gunnar Nicolaus
Mein Fazit nach Tag 1:
Ich bin einfach happy, dass ich so tolle Mitstreiter an meiner Seite hatte. Wir waren so eine bunte Truppe, jeder einzelne hat es direkt in mein Herz geschafft (auch von der Parallelgruppe! Wir waren eine kleine große Familie alle zusammen). Auch Mario ist grandios, er ist sehr charmant und hat ein Gespür für Menschen. Er merkt direkt, wenn jemand Hilfe braucht und steht mit Rat und Tat zur Seite. Und das Team, auch das ist toll. Wir wurden umsorgt wie kleine Promis. Dankeschön dafür!

Und nun bekommt ihr nach diesem ausführlichen Bericht noch das Rezept. Ich hoffe, dass es euch gefällt!

Laura ♥

Rezept für 2 Personen: 
Rehrücken mit Sellerie-Kartoffelstampf, gebratenen Pilzen und Blaubeerjus


Für das Fleisch:
250 g Rehrücken (Mittelstück, ausgelöst und pariert) 
1 Zweig Rosmarin 
1 Zweig Thymian 
3 Wachholderbeeren 
3 EL Butter, zum Braten 
Salz, aus der Mühle 
Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle

Den Ofen auf 120 Grad Heißluft vorheizen. Rehrücken waschen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Rosmarin und Thymian abbrausen und trockenwedeln. Eine Pfanne heiß werden lassen und 1 EL Butter in der Pfanne zerlassen. Fleisch von allen Seiten kräftig anbraten. Herausnehmen und ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen auf dem mittleren Gitterrost zu Ende garen. Die Kerntemperatur sollte bei 52 Grad sein. Dann das Reh aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten ruhen lassen. Kurz vor dem Servieren die übrige Butter in der Pfanne aufschäumen. Rosmarin und Thymian zugeben, Wachholderbeeren zerdrücken und ebenso zugeben. Fleisch darin schwenken und nochmals nachsalzen. Rehrücken vor dem Servieren in Tranchen schneiden und auf Tellern anrichten. 

Für die Soße:
100 g frische Blaubeeren 
1 kleine Möhre 
1 Schalotte 
5 cm Lauch (weißes Ende) 
50 g Knollensellerie 
400 ml Rotwein 
400 ml Rinderfond 
1 EL Tomatenmark 
½ TL Puderzucker 
½ TL Pfefferkörner 
2 Lorbeerblätter 
3 Wachholderbeeren 
2 EL Blaubeermarmelade 
2 TL kalte Butter 
Salz, aus der Mühle 
Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle 

Möhre, Schalotte und Sellerie waschen schälen und zusammen mit dem Lauch klein würfeln. Butter in einem Topf aufschäumen. Puderzucker darin auflösen und Möhren-, Schalotten-, Lauch- und Knollensellerie-Würfel darin anbraten. Mit Wein und Fond aufgießen und komplett einreduzieren lassen. Pfeffer, Lorbeer, Tomatenmark und Wachholder zugeben und ca. 15 Minuten einkochen lassen. Die Sauce durch ein Sieb in einen neuen Topf passieren. Nun die Blaubeermarmelade hinzugeben und ebenso einreduzieren lassen. In den letzten 5 Minuten die frischen Blaubeeren hinzufügen und die Sauce nicht mehr aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem kalten Stück Butter binden.

Für den Stampf:
300 g Knollensellerie 
300 g mehligkochende Kartoffeln 
50 g Butter 
100 ml Sahne 
Muskatnuss, zum Reiben 
Salz, aus der Mühle

Sellerie und Kartoffeln schälen und klein würfeln (ca. 2 x 2 cm große Stücke). In Salzwasser ca. 15 Minuten weich garen. Abgießen und gut abtropfen lassen. Kartoffeln und Sellerie zerstampfen, Butter und Sahne zugeben. Mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. 
  
Für die Pilze:
300g gemischte Pilze (z.B. braune Champignons, Kräuterseitlinge, Pfifferlinge)
1 Knoblauchzehe 
1 Schalotte 
1 Stängel Thymian 
1 Zweig glatte Petersilie 
1 EL Butter 
Salz, aus der Mühle 
Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle

Pilze waschen, putzen und je nach Größe halbieren. Schalotte und Knoblauch abziehen und fein hacken. Thymian und Petersilie abbrausen, trockenwedeln, Blättchen abzupfen und fein hacken. Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Pilze bei mittlerer Hitze braun anbraten. Gegen Ende die Schalotten und den Knoblauch hinzufügen. Thymian und Petersilie hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Copyright: ZDF/ Gunnar Nicolaus